"Claudio" Leben Eines Toten. Analyse Des Dramas "Der Tor Und Der Tod" Von Hugo Von Hofmannsthal (Paperback)

By Claudia Zundel

Grin Publishing, 9783638641265, 36pp.

Publication Date: July 23, 2007

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Description

Studienarbeit aus dem Jahr 1994 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1-, Freie Universit t Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Symbolismus und Stilb hne, Sprache: Deutsch, Abstract: In dem 1892 verfassten Essay "Die Legende einer Wiener Woche" schreibt der achtzehnj hrige Hugo von Hofmannsthal: "Denn dazu, glaube ich, sind K nstler: dass alle Dinge, die durch ihre Seele hindurchgehen, einen Sinn und eine Seele empfangen ... . Und manche Wolken, schwere goldengeballte, haben ihre Seele von Poussin, und manche rosig-runde, von Rubens, und andere, prometheische, blauschwarze, d stere, von B cklin." Es l sst sich kaum bersehen, in welchem Zeitalter diese Zeilen geschrieben wurden; Die Beanspruchung Kunst sei der Natur weit berlegen, und dar ber hinaus sei Natur ausschlie lich auf die Wahrnehmungs- und Deutungsmuster eines K nstlers angewiesen, lassen sich eindeutig in den Symbolismus bzw. sthetizismus oder Decadence der Jahrhundertwende einordnen. Noch im selben Jahr er ffnet der junge Hofmannsthal seinen Aufsatz "S dfranz sische Eindr cke" mit folgenden Worten: "... der unabsichtlichen Anmut, die das Leben hat. Denn die Bilder des Leben folgen ohne inneren Zusammenhang aufeinander und erm ngeln g nzlich der effektvollen Komposition." Beispiele dieser Art finden sich viele im Werke Hofmannsthals, die von seiner ambivalenten Haltung gegen ber dem Symbolismus zeugen. Ebenso widerspr chlich war und ist die Rezeption des k nstlerischen Schaffens Hofmannsthals. Besonders repr sentativ hierf r scheint die Figur des Claudio, in dem 1894 erschienenen lyrischen Drama "Der Tor und der Tod" zu sein, das sein popul rstes Fr hwerk wurde. Die einen sehen in Claudio den in sich ruhenden stheten par excellence, der keine Wandlung durchmacht; andere wiederum meinen, Claudios selbstverschuldete Krankheit des sthetizismus we.