Kampfplatz Kamera. Die filmkulturelle Bedeutung der filmstudierenden '68er Generation (Paperback)

By Karl-Heinz Stenz

Grin Publishing, 9783640140541, 80pp.

Publication Date: August 22, 2008

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Description

Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften, Note: 1,1, Universit t Hildesheim (Stiftung), 65 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Herbst 2006 feierte die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) ihr 40j hriges Jubil um. Die geladenen Ehreng ste der obligaten Feierstunde wurden mit Hartmut Bitomski von jemandem begr t, der einst als Student von eben dieser dffb relegiert wurde, der er nun als Direktor vorstand. Es war im Herbst 1968, als die damalige dffb-Leitung auf einen Schlag etwa ein Drittel ihrer Studenten, 18 an der Zahl, vom Studium ausschloss. Selbst im Symboljahr der Studentenunruhen war eine solche Massenrelegation ein einmaliger Vorgang. Vorausgegangen war ihr eine anderthalb Jahre dauernde schwere Auseinandersetzung zwischen Studenten und Leitung, die die dffb fast an den Rand ihrer Schlie ung man vriert h tte, nach gerade Mal zwei Jahren des Bestehens. Unter gro em ffentlichem Interesse hatte im September 1966 mit der feierlichen Er ffnung der dffb als der ersten westdeutschen Filmschule die akademische Filmausbildung in der BRD berhaupt erst begonnen. Erstmalig in der BRD sollten 35 Ausgew hlte eine akademische Filmausbildung erhalten. Dazu z hlten zahlreiche sp ter relevante Namen, etwa erw hnter Bitomski und Harun Farocki, beide ma gebend f r den Essayfilm; Helke Sander, sp ter eine Wortf hrerin des Frauenfilms; Christian Ziewer und Max Willutzki, Protagonisten des Arbeiterfilms und Jonathan Briel, dem ma gebende Wirkung f r Literaturverfilmungen nachgesagt wird. Aber auch Namen, die sich weniger mit dem sp teren Profil der dffb als Schule des politisch-engagierten Gegenwartsfilms verbinden, wie Daniel Schmidt, Wolf Gremm oder Wolfgang Petersen. Andere erlangten au erhalb des Films Bekanntheit, wie Gerry Schum, der mit seinen "Fernsehausstellungen" und der "Videogalerie" zu einem Vorreiter der Videokunst avancierte, oder der sp tere RAF-Terrorist, Holger.